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Mit 11 war ich in meiner Freizeit größtenteils im Reitstall vorzufinden und das hat sich bis heute nicht großartig geändert. Meine Kamera war immer dabei, denn mit den Fotos konnte ich die Pferde wenigstens visuell mit nach Hause nehmen. Schon damals war es nämlich mein innigster Wunsch ein eigenes Pferd zu haben.

Ein kleiner Fotowettbewerb mit einer Freundin öffnete mir dann endlich die Augen. Als ich dafür einige Monate – alles ablichtend was mir vor die Linse kam – durch die Gegend zog, stellte ich fest, dass mir nicht nur das Motiv "Pferd"  Freude bereitete.

In dem Fotowettbewerb ging es übrigens darum, dass nicht das Equipment die Bilder macht, sondern derjenige hinter der Kamera. Diese Einstellung vertrete ich noch heute und kann daher jeden ermutigen einfach zu fotografieren, mit dem was man eben da hat. Die beste Kamera ist immer noch die, welche man gerade zur Hand hat.

Weihnachten 2011 erfüllte mein Vater mir dann einen großen Wunsch. Ich bekam eine Spiegelreflexkamera, mit der ich seitdem hauptsächlich unterwegs bin. Außerdem trifft man mich auf meinen Fototouren meist mit meiner Schwester oder einer Freundin an, denn zu zweit macht ja bekanntlich alles doppelt Spaß und so können wir uns gegenseitig helfen.

Ich liebe ausdrucksstarke Fotos, die den Betrachter in den abgebildeten Moment eintauchen lassen. Und auch wenn ich noch keine Profifotografin bin (und eigentlich auch nicht den Anspruch habe, eine zu werden ;) ), so stecke ich doch in jedes meiner Fotos meine Leidenschaft und halte stets die Augen auf, suchend nach neuen Dingen, die es zu lernen gibt.

Der Weg ist das Ziel.
Eure Anni